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Herausforderungen an die Pflegeeinrichtungen
Die Zahl der Älteren wird bis zum Jahr 2030 stark ansteigen.
Die demografische Alterung der Bevölkerung ist absehbar.
Dies wird Konsequenzen für den künftigen Bedarf an Pflegeplätzen und -personal haben. Sollten ältere Menschen in Zukunft genauso häufig pflegebedürftig werden wie heute, steigt die Zahl der zu versorgenden Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2030 um rund 70%.
In Großstädten wird nun jede zweite Ehe geschieden und die Anzahl an “Single-Haushalten” steigt immens an. Die Frauen in der Familie (Töchter und Schwiegertöchter, etc.) sind heute in der Regel berufstätig und die Übernahme von Pflegeaufgaben als Vollzeitbeschäftigung ist für viele keine Selbstverständlichkeit mehr, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war. Zur Zeit werden noch zwei Drittel aller Pflegebedürftigen zu Hause gepflegt. “Private Lösungen” der Betreuung von Pflegebedürftigen werden in Zukunft jedoch nicht ausreichen, alternative Wohnformen werden an Bedeutung gewinnen.
Die Menschen in Deutschland werden, wie in allen Industrieländern, immer älter. Es wird erwartet, dass dieser Trend anhält. Die steigende Lebenserwartung bewirkt zusammen mit der gesunkenen Geburtenrate eine tief greifende Änderung der Bevölkerungsstruktur. Immer mehr älteren Menschen stehen immer weniger jüngere gegenüber. |